Strubbel-Gusti b {color:#00CCFF;} i {color:#000000;} u {color:#000000;}
Schützenfest in San Marino

Im "Stadio Olimpico" von San Marino sahen 5.000 Zuschauer, darunter allein 4.500 Gästefans, heute den höchsten Auswärtssieg in der fast 100 Jahre langen Geschichte einer deutschen Nationalelf: Mit 13:0 (6:0) gewann das Team von Trainer Joachim Löw seine zweite Partie in der Qualifikation zur EM 2008. Sieben Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein; Lukas Podolski traf viermal.
Viermal Lukas Podolski (12., 43., 64. und 71.), je zweimal Miroslav Klose (30. und 45.+1), Bastian Schweinsteiger (29. und 47.) und Thomas Hitzlsperger (66. und 73.), Michael Ballack (35.), Manuel Friedrich (87.) und Bernd Schneider (90., Handelfmeter) machten mit ihren Toren den Kantersieg perfekt.

Im dritten Länderspiel unter Bundestrainer Joachim Löw war es der erwartete Spaziergang der deutschen Elf. Der WM-Dritte war der Mannschaft San Marinos, die ausschließlich aus Amateuren besteht, in allen Belangen überlegen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor von Student Aldo Simoncini, und bereits in der zwölften Minute brach Podolski per Kopf nach Flanke von Bernd Schneider den Bann. Danach hatte San Marino noch seine beste Phase und hielt bis zur 29. Minute ein erträgliches 0:1. Dann ging es Schlag auf Schlag: Schweinsteiger auf Zuspiel des Gladbachers Marcell Jansen und Klose trafen innerhalb von zwei Minuten. Bis zur Pause machten Ballack mit einem 16-m-Schuss, Podolski nach feiner Flanke von Schneider und erneut Klose das halbe Dutzend voll.

Klose verbesserte sich durch seine Länderspiel-Tore Nummer 32 und 33 auf den neunten Platz in der ewigen DFB-Torjägerliste und zog mit Fritz Walter gleich, Ballack ist mit 32 Treffern Elfter. Für das Duo war die Torejagd aber bereits zur Pause beendet. Löw schonte seine beiden Stars und brachte stattdessen David Odonkor und Gerald Asamoah ins Spiel.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die DFB-Auswahl dort an, wo sie eine Viertelstunde zuvor aufgehört hatte. Mit einem Freistoßtreffer in den rechten oberen Torwinkel traf Schweinsteiger zum 7:0. Danach gönnte sich die deutsche Mannschaft eine kurze Verschnaufpause, ehe Podolski und Thomas Hitzlsperger, der für Torsten Frings eingewechselt wurde, die Tormaschinerie wieder anwarfen.
7.9.06 03:07


WM-Film startet in vier Wochen

Am 5. Oktober startet in den deutschen Kinos der Film "Deutschland. Ein Sommermärchen", die Dokumentation des Regisseurs Sönke Wortmann zur WM 2006. Inspiriert vom Erfolg des französischen Films über die WM 1998 ("Les Yeux dans les Bleus", verbrachte Wortmann viele Wochen im Kreis der Nationalelf und sammelte so zweifellos außergewöhnliches Material. Einen kurzen Trailer zum Film kann man sich seit heute auf der DFB-Homepage ansehen. Schauen  Sie einfach hier: http://www.dfb.de/news
7.9.06 03:04


02.09.2006 1:0-Sieg zum Auftakt der EURO-Qualifikation

Mit einem verdienten 1:0-Erfolg ist die deutsche Nationalmannschaft in die Qualifikation zur EURO 2008 in Österreich und der Schweiz gestartet. In Stuttgart gewann die Elf von Bundestrainer Joachim Löw vor 53.198 Zuschauern gegen Irland durch einen Treffer von Lukas Podolski.

Der Stürmer des deutschen Rekordmeisters Bayern München erzielte mit einem abgefälschten Freistoß in der 57. Minute den Siegtreffer zum 1:0 (0:0) gegen Irland. 56 Tage nach dem 3:1 im Spiel um Platz drei bei der WM in Stuttgart gegen Portugal sicherte "Poldi" an gleicher Stelle dem neuen Bundestrainer Joachim Löw einen Erfolg in dessen erstem Pflichtspiel. Beim Treffer durch Podolski fälschte der irische Kapitän Robbie Keane den Ball unhaltbar für seinen hervorragenden Torwart Shay Given ab.

Die deutsche Elf tat sich im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion von Beginn an schwer. Flüssige Kombinationen blieben zunächst ebenso aus wie das schnelle und präzise Passspiel in die Spitze. Schon nach anderthalb Minuten hätten die Gäste in Führung gehen können, doch ein Kopfball von Keane verfehlte den Winkel des deutschen Tores um Zentimeter. Die deutsche Mannschaft konnte sich in der Anfangsphase dagegen kaum Chancen erarbeiten.

In der 25. Minute trudelte ein abgefälschter Schuss von Kapitän Michael Ballack, der nach überstandener Hüftprellung noch nicht wieder der tonangebende Regisseur war, weit am Tor vorbei. Dennoch schien diese Aktion wie ein Startsignal für die Gastgeber gewesen zu sein. In der 28. Minute zwang Klose den Torwart Given mit einem Kopfball nach Vorlage von Bastian Schweinsteiger zu einer Glanzparade. Es folgten Chancen im Minutentakt. Zunächst scheiterte Podolski (29.) mit einem Schuss vom linken Strafraumeck an Given. Danach konnte Ballack (30.) einen Kopfball freistehend vor dem irischen Tor nicht richtig kontrollieren, bevor Podolski (31.) knapp das Tor verfehlte. In dieser Phase verstummten auch die 15.000 irischen Fans, die zumindet in der Anfangsphase tonangebend gewesen waren.

Der Auftakt nach der Pause war turbulent. Zunächst köpfte Podolski (48.) übers Tor, doch auch die Iren blieben gefährlich. Einen Freistoß von Steven Reid (50.) konnte Jens Lehmann nicht festhalten. Im Gegenzug verhinderte erneut der hervorragend reagierende Given die deutsche Führung. Nach einer sehenswerten Hackenvorlage von Bernd Schneider war der Torwart von Newcastle United beim Schuss von Klose aus kurzer Distanz zur Stelle. In der 70. Minute scheiterte Klose mit einem Kopfball an der Latte.

"Wir sind froh, dass wir das Spiel gewonnen haben", erklärte Bundestrainer Joachim Löw, "es war schwer genug." Zu Beginn sei die Mannschaft nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, was nach Ansicht von Löw auch an den beiden Viererreihen der Iren in Mittelfeld und Abwehr lag. Sowohl Podolski als auch Bernd Schneider seien aus taktischen Gründen ausgewechselt worden, stellte der Bundestrainer auf Nachfrage klar. Nicht zum Einsatz kam der Neu-Spanier David Odonkor.

Mit dem Sieg gegen Irland gelang der DFB-Auswahl der erste Sieg gegen die Iren seit dem 22. Mai 1979. Damals gewann Deutschland 3:1 in Dublin. Weiter geht es für die deutsche Mannschaft schon am kommenden Mittwoch (6. September) mit dem zweiten Spiel der Qualifikationsrunde zur EURO in San Marino.
4.9.06 02:36


01.09.2006 Der Ernst des Lebens beginnt

Fr, 1. Sep 06  Der Ernst des Lebens beginnt
Der Druck wird hoch sein.
Am Samstag tritt die deutsche Fußballnationalmannschaft im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion an, wo sie im Juli nach dem Sieg gegen Portugal den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land feiern konnte. Doch diese rauschende Party ist längst Geschichte, auch wenn einige Akteure noch gerne in den schönen Erinnerungen schwelgen. "Man muss einige jetzt erst mal wieder von der Wolke holen, auf der sie nach der tollen WM immer noch sitzen. Jetzt ist wieder Realität", sagt Mannschaftskapitän Michael Ballack deshalb vor der wichtigen Partie gegen Irland. Realität bedeutet, dass es ab jetzt nicht mehr nur um begeisternden Offensivfußball geht, sondern primär um Siege und Punkte. Nur so kann sich die DFB-Elf einen Startplatz für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und in der Schweiz sichern.

Für viele Spieler im aktuellen Kader ist diese Situation etwas völlig Neues, mussten sie sich doch für die Weltmeisterschaft 2006 als Gastgeber nicht durch die mühselige Qualifikationsrunde quälen. Es wird sich also gegen Irland zeigen, wie das Team mit dieser neuen Drucksituation umgehen kann. Kapitän Michael Ballack warnt deshalb vor der Partie: "Jetzt müssen wir alle unbedingt auf dem Boden bleiben, sonst erleben wir ein blaues Wunder."

Die Glücksbringer des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger sollen dem DFB-Team während der Qualifikation helfen.
Dass dies nicht passiert, dafür wollen die "alten Hasen" im Team sorgen - allen voran Michael Ballack. Nachdem er im Freundschaftsspiel gegen Schweden verletzungsbedingt fehlte, ist er für diese wichtige Partie rechtzeitig wieder fit und wird das Team als Kapitän führen. Darüber ist Bundestrainer Joachim Löw natürlich sehr froh: "Er hatte bei der WM mit einigen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Jetzt ist er aber wieder topfit, sodass sich andere Spieler an ihm aufrichten können." Damit meint Löw vermutlich speziell die Abwehrspieler. Aufgrund von Verletzungen fehlt dem DFB-Coach mit Per Mertesacker, Christoph Metzelder, Robert Huth und Jens Nowotny die komplette Innenverteidigung des WM-Kaders. Nun werden die beiden Friedrichs, Arne und Manuel, die Verteidigung übernehmen. Auch das Mittelfeld um Michael Ballack und Torsten Frings wird die Abwehr mehr unterstützen und stabilisieren - und trotzdem dafür sorgen, dass der offensive Stil der vergangenen Spiele dabei nicht verloren geht.

Der Gast aus Irland kommt mit einer 0:4-Niederlage gegen die Niederlande im Gepäck nach Deutschland. Dennoch sollte man sich von diesem deutlichen Ergebnis keinesfalls blenden lassen. Gegen die Holländer fehlten Nationaltrainer Steve Staunton eine ganze Reihe von Stammspielern, die nun aber rechtzeitig zum Spiel gegen Deutschland wieder an Bord sind. So kann der Coach seine wohl stärkste Formation, unter anderem mit Kapitän Robbie Keane, der wie die meisten irischen Spieler in der englischen Premiere League spielt, aufs Feld schicken.

Anstoß ist am Samstagabend um 20:45 Uhr im Stuttgarter Gottlieb-Daimer-Stadion. Geleitet wird die Partie vom Spanier Luis Medina Cantalejo. Die ARD überträgt live.
4.9.06 02:35


31.08.2006 Aufregende Wochen für Odonkor

Zunächst dreht sich für David Odonkor in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Irland und in San Marino alles um die deutsche Nationalmannschaft. Am 7. September wird der ehemalige Dortmunder Borusse dann aber in Sevilla bei seinem neuen Verein erwartet.

Odonkor, der einen Tag nach der Partie in San Marino von Real Betis Sevilla der Öffentlichkeit vorgestellt wird, soll schon beim nächsten Spiel der Grün-Weißen gegen Athletic Bilbao im Kader stehen. "Ich freue mich mehr und mehr, dass ich das Angebot angenommen habe", so der 22-Jährige. Er wisse zwar, dass die Aufgabe schwierig werde, aber er sei ein Kämpfer: "Als Erstes muss ich mal die Sprache lernen."

Odonkor wird in der spanischen Primera División auch auf Stars wie Beckham, Ronaldinho oder Ronaldo treffen. "Ich denke nur an meine Arbeit und will mich weiter verbessern, sei es im Training oder im Spiel, egal gegen welchen Gegner. Auch wenn Ronaldo oder David Beckham warten." Nach der Begegnung gegen Bilbao steht eine Woche später schon das Derby gegen den FC Sevilla an. Und weitere sieben Tage später trifft Odonkor dann auf Ronaldo, Beckham und Co. - Real Betis reist dann in die spanische Hauptstadt zu Real Madrid.
4.9.06 02:33


Viva el Betis!

"Viva el Betis, m'anque pierda!" - Es lebe Betis, auch wenn es verliert! Die Fans von Real Betis, den Königlichen aus Sevilla, stehen zu ihrem Verein und gehen mit ihm durch Dick und Dünn. Am 12. September 1907 wurde der Klub als Sevilla Balompié gegründet und schloss sich einige Jahre später mit Real Betis zu Real Betis Balompié zusammen.

"Balompié" ist die eigentliche spanische Übersetzung des englischen Wortes "Football". (Nur wenige Klubs benutzen allerdings diesen Ausdruck, die meisten verwenden das Kunstwort "Futbol".) Betis ist der römische Name des Flusses Guadalquivir, der die Stadt durchfließt. Die Vereinsfarben Grün und Weiß symbolisieren den Olivenhain und die Farben der Region Andalusien.

Real Betis ist der beliebtere der beiden Profiklubs Sevillas. Dem FC Sevilla verzeihen nämlich viele Andalusier nicht, dass er während des Bürgerkriegs und der späteren Diktatur den Faschisten nahe stand. In Spanien genießt Betis, der Arbeiterklub, daher mehr Sympathie als der FC Sevilla. Fans und Spieler von Betis nennt man "béticos", diejenigen des FC nennt man "sevillistas".

Die Rivalität zwischen Real Betis und dem FC ist legendär, und Spiele zwischen den zwei Mannschaften sind immer heißblütig, auf und abseits des Platzes. Die Website "Football Derbies" stellt dieses Duell sogar noch über die Rivalität zwischen Barcelona und Real Madrid. Gleich bei seinem zweiten Auftritt für Betis könnte David Odonkor gegen den FC antreten, das nächste Derby findet nämlich schon am 17. September statt.

Spieler und Fans bejubeln das erste Tor im Pokalfinale von 2005. Betis gewann 2:1 nach Verlängerung gegen Osasuna.
Seine Heimspiele trägt Real Betis im Estadio Manuél Ruiz de Lópera aus, das 55.000 Zuschauern Platz bietet und sich im Süden der Stadt, in Heliópolis, befindet. Der Verein begann in der zweiten spanischen Liga - der Segunda división -, stieg aber rasch auf und holte sich 1935 den ersten und bis heute einzigen Meistertitel. Nach dem Krieg ging es für die Grün-Weißen abwärts, 1947 stürzte der Klub sogar in die dritte Liga. Erst Anfang der 1960er Jahre gab es wieder Grund zum Jubeln: Real Betis qualifizierte sich für den Messe-Pokal, den Vorläufer des heutigen UEFA-Pokals.

Auch in den nächsten Jahren ging es auf und ab. Nach dem Abstieg 2000 gelang allerdings in der Saison darauf der direkte Wiederaufstieg. Das erfolgreichste Jahr der jüngeren Vergangenheit folgte 2005, als sich die Mannschaft zum zweiten Mal nach 1977 den spanischen Pokal (Copa del Rey) sowie die Teilnahme an der Champions League sicherte.

Vor David Odonkor, der die "Béticos" in den nächsten Jahren unterstützen wird, hat übrigens schon ein weiterer ehemaliger BVB-Spieler das Trikot der Grün-Weißen übergestreift. Viktor Ikpeba wechselte 2001 aus Dortmund in Richtung Sevilla und spielte dort eine Saison. Und auch der Trainer der spanischen Nationalmannschaft, Luis Aragones, war als Spieler und Trainer für Real Betis aktiv.

31.8.06 00:51


29.08.2006 Odonkor wechselt in die Primera División

Nun ist es perfekt: Nationalspieler David Odonkor wechselt zum spanischen Erstligisten Real Betis Sevilla. David unterzeichnete gestern Abend einen Fünfjahresvertrag bei seinem neuen Arbeitgeber. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin sehr stolz, dass ein spanischer Klub, und dann vor allem ein Traditionsverein wie Betis Sevilla, sich um meine Dienste bemüht hat. Ich hatte viele schöne Jahre in Dortmund und habe dem BVB viel zu verdanken. Aber dennoch ist dieser Wechsel für mich der richtige Schritt", sagt David.
31.8.06 00:49


 [eine Seite weiter]
Page

Startseite
Gästebuch
Kontakt
Archiv
Abonnieren
David

Über Ihn
Statistik
In den Medien
Berichte von der WM David schreibt Kolumne
***Danke***
Gratis bloggen bei
myblog.de